Das Gebiet um den Genfer See gehört weltweit zu den attraktivsten Gegenden überhaupt, in der sich mehrere internationale Organisationen befinden und die eine hohe Millionärs-Dichte hat.

Ein großer See, umrahmt von hohen Bergen, am Ufer Palmen – der Naturfreund wird genauso begeistert sein wie der Kultur-Reisende. Dabei ist die Anzahl der Touristen angenehm: nicht zu viele, nicht zu wenige.

Manchmal werde ich den Eindruck nicht los, die Menschen wollen, wenn sie auf Reisen gehen, ärmere Menschen als sich selbst sehen und können es nicht ertragen, wenn die Menschen an ihrem Reiseziel reicher sind als sie selbst und die Reiseregion reicher als die eigene Heimat.

Dies mag erklären, warum der Genfer See nicht „überrannt“ wird. Zusammen mit der Meinung, dass es in der Schweiz und vor allem am Genfer See sehr, sehr teuer ist. Dies ist allerdings eine relative Sache. Bei der Art und Weise, wie wir uns üblicherweise auf Reisen verhalten (Unterkunft im Hotel – ausgiebiges Frühstück – mit Auto die touristischen Ziele abklappern – nachmittags kleiner Imbiss oder großes Eis – abends Abendessen), war es für uns sogar billiger, als es in Deutschland gewesen wäre.

Deutlich billiger ist in der Schweiz das Benzin; billiger sind Parkgebühren und Eintrittsgelder für die Museen.

Im französischen Divonne les Bains (und nicht nur dort) gibt es preisgünstige Appartements mit Kochnische, die uns unter 100 € pro Tag gekostet hatten. Also im französischen Supermarkt die entsprechenden Spezialitäten kaufen und morgens und abends schlemmen.

Wir waren 10 Tage im Juni 2009 dort und es war eine sehr, sehr schöne Sache.

 

 

Cologny

 

„Mit 160'000 Werken in rund 80 Sprachen zählt die Stiftung Martin Bodmer zu den grössten Privatbibliotheken der Welt.

In der Dauerausstellung der Stiftung Martin Bodmer wird eine Sammlung mit mehreren hundert Manuskripten aus dem Osten und dem Westen sowie 270 Wiegendrucken (vor dem Jahr 1500 gedruckt) gezeigt, darunter eines des seltenen Exemplare der Gutenberg-Bibel. Die Sammlung umfasst zudem Keilschrifttafeln, griechische und koptische Papyri sowie Zeugnisse antiker Zivilisationen und sogar eine Mineralien- und Fossiliensammlung.

In diesem von Mario Botta konzipierten, modernen Architekturtempel sind die Zeugnisse menschlicher Schöpfungskraft aus fünf Jahrtausenden und aus allen Teilen der Erde untergebracht, die für die grössten intellektuellen und geistigen Fortschritte der Menschheit verantwortlich sind."

http://www.myswitzerland.com/de-de/martin-bodmer-stiftung-geneve.html

Die Bilder, die ich habe, sind von schlechter Qualität; allerdings möchte ich sie dennoch zeigen, um einen kleinen Eindruck der Ausstellung zu hinterlassen.

 

 

Bessere Bilder gibt’s auf der Homepage der Fondation Bodmer und auf Wikipedia:

http://fondationbodmer.ch/

https://de.wikipedia.org/wiki/Bibliotheca_Bodmeriana

 

Genf

 

Zu Genf gibt es einen eigenen Reisebericht.

 

 

Meyrin (CERN)

 

Mit über 3.000 Mitarbeitern und 10.000 Gast-Wissenschaftlern ist das CERN eine der größten Forschungs-Einrichtungen der Welt. Es dient der Grundlagenforschung der Teilchenphysik und nebenbei wurde hier 1989 das World Wide Web erfunden.

Der Besucher erhält viele Informationen und kann an ein paar Sachen rumspielen; „ordentliche“ Führungen gibt es aber nur für Fachbesucher.

http://home.cern/

 

 

Coppet

 

Das 1770 erbaute Schloss von Coppet erwarb wenig später der Genfer Bankier Jacques Necker, der unter König Ludwig XVI. von Frankreich als Finanzminister diente. Seine Tochter, die Schriftstellerin Madame de Stael, machte das Schloss im 19. Jahrhundert zu einem freigeistigen Treffpunkt europäischer Künstler, Literaten, Historiker und Politiker. Das Hauptwerk Madame de Staels war ihre Schrift „Über Deutschland“, das den Ruf Deutschlands als „Land der Dichter und Denker“ begründete.

Das Schloss befindet sich heute noch in Familien-Besitz und einige Räume können im Sommer besichtigt werden. Leider dürfen keine Fotos gemacht werden.

http://www.kulturpur.ch/de/museum/schloss-von-coppet

 

 

Nyon

 

In Nyon sehen wir als erstes das Schloss.

 

 

Und haben einen Blick über die Stadt.

 

 

Wir sind relativ früh da, deshalb ist noch nicht so viel los.

 

 

Die Kirche Notre-Dame wurde im 12. Jahrhundert auf römischen Mauern errichtet und sieht von innen auch nicht schlecht aus.

 

 

Ansonsten würde sich das Römische Museum lohnen, das bei unserem Besuch aber leider geschlossen hatte.

http://www.mrn.ch/de/

Nyon ist übrigens Sitz der UEFA.

 

Abbaye de Bonmont

 

Die Kirche der ehemaligen Zisterzienser-Abtei wurde 1995 restauriert und dient heute wg. guter Akustik für Konzerte.

 

 

Rolle

 

Rund um das Savoyer Schloss von Rolle lässt sich gut flanieren.

 

 

St-Prex

 

Gut aushalten lässt es sich in St-Prex.

 

 

Es ist ein zauberhaftes Städtchen, in dem man sich so richtig wohl fühlen kann.

 

 

Die Schmiedekunst wird heute noch gepflegt.

 

 

Selbst der Friedhof ist romantisch.

 

 

Und auf dem See ist auch immer was los.

 

 

Morges

 

Zu Morges gibt es einen eigenen Reisebericht.

 

 

Vufflens-le-Chateau

 

Inmitten von Rebhängen befindet sich Vufflens-le-Chateau.

 

 

Das Schloss ist bewohnt und kann deshalb leider nicht besichtigt werden.

 

 

Tiere und Pflanzen gibt es hier zu sehen.

 

 

Und natürlich auch einen schönen Blick auf den See.

 

 

Chateau de Vullierens

 

Auch dieses Schloss liegt inmitten von Weingärten.

 

 

Öffentlich zugänglich ist aber nur der historische Garten aus dem 17. Jahrhundert.

 

 

Der hat es aber in sich. Laut Reiseführer fasziniert er „mit einer europaweit einzigartigen Schau von über 500 Iris- und Hemerocallisarten (Taglilie), die die Anlage während der Blütezeit von Mitte Mai bis Mitte August in ein Farbenmeer von Crème bis Purpur tauchen.

 

 

Blumenfreunde werden begeistert sein!

 

 

Lausanne

 

Zu Lausanne gibt es einen eigenen Reisebericht.

 

 

Vevey

 

Zu Vevey gibt es einen eigenen Reisebericht.

 

 

Montreux

 

Zu Montreux gibt es einen eigenen Reisebericht.

 

 

Murmeltier-Zoo

 

Zum Murmeltier-Zoo oberhalb von Montreux gibt es einen eigenen Reisebericht ...

 

 

... und zum französischen Teil des Genfersees natürlich auch.