Cavaillon

 

Als erstes fällt in Cavaillon der römische Triumphbogen aus dem frühen 1. Jahrhundert auf.

 

 

Zwischen den Häusern sieht man einen schon in der Steinzeit besiedelten Hügel, auf dem eine romanische Kapelle steht.

 

 

Lohnenswert ist die aus dem 12. Jahrhundert stammende Kathedrale.

 

 

Vor allem wg. diesem lustigen Zeitgenossen, der das Grabmal des Bischofs Jean-Baptiste de Sade schmückt. Nicht zu verwechseln mit dem berüchtigten Marquis de Sade, aber der Hang zum Außergewöhnlichen scheint wohl in der Familie zu liegen.

 

 

Hier noch zwei passende Bilder aus der Kathedrale:

 

 

St. Pantaléon

 

Eine sehr schöne romanische Kirche gibt’s am Rande des kleinen Dorfes St. Pantaléon zu sehen. Bei der Felsennekropole dürfte es sich um eine Begräbnisstätte für Säuglinge handeln, die schon vor der Taufe gestorben waren (dem heiligen Pantaléon wurde die Fähigkeit zugeschrieben, Kinder wieder zum Leben erwecken zu können).

 

 

Die Kirche ist zumeist geschlossen; allerdings kann man in der gegenüber liegenden Auberge nach dem Schlüssel fragen, der einem gerne gegeben wird.

 

 

Wer sich vom Äußeren der Kirche täuschen lässt, wird sich wg. der modernen Kunst im Innern wundern. Unter anderem ist ein Außerirdischer dargestellt.

 

 

Vor allem sind die vielen künstlerisch gestalteten Fenster einen Blick wert.

 

 

Ménerbes

 

Auf einem Felsvorsprung liegt das malerische Dorf Ménerbes mitsamt seiner Schlossruine.

 

 

Wir schlendern durch die Gassen und genießen das Leben.

 

 

Lacoste

 

Den Bewohnern von Lacoste wäre es wohl sehr viel lieber, wenn ihr Ort nicht so bekannt wäre. Denn dort hatte Donatien-Alphonse-Francois Marquis de Sade seinen Sitz.

 

Vom Ortseingang ist es nicht weit zur Burgruine.

 

 

Heute ist in den alten Mauern ein Kulturzentrum untergebracht und im Sommer gibt es ein mehrwöchiges Theater-Festival.

 

 

Im Innenhof gibt es ein paar Kunst-Installationen, mit denen nicht jeder etwas anfangen dürfte:

 

 

Auch nicht mit der sich drehenden Kristall-Kugel, die bei psychedelischer Musik ihre Farben ändert.

 

 

Und diese Kunstwerke gibt’s in den Innenräumen zu bestaunen:

 

 

Lourmarin

 

Etwas oberhalb von Lourmarin steht das Schloss. Aber auch der Ort ist schön anzusehen:

 

 

Cucuron

 

Burgruine, Turm, Kirche – in Cucuron gibt’s all das zu sehen:

 

 

Bekannt ist Cucuron aber vor allem durch den Löschteich inmitten des Ortes. Hier lässt es sich im Sommer gut aushalten.

 

 

Abtei St. Hillaire

 

Von der ehemaligen Abtei St. Hillaire sind nur noch Reste vorhanden. Dennoch befindet sich hier ein ruhiges, angenehmes Plätzchen.

 

 

Apt

 

In Apt statten wir der Kathedrale einen Besuch ab:

 

 

St. Saturnin-les-Apt

 

Auch hier gibt es eine schöne Kirche zu sehen:

 

 

Prieuré de Carluc

 

Bei den Überresten der Prieuré de Carluc sind in den Felsen geschlagene menschliche Formen zu sehen – hier waren die Gräber der Mönche.

 

 

Grambois

 

Grambois hat einen schönen, massiven Ortskern mit einer bemerkenswerten Kirche.

 

 

Das Kruzifix im Altarraum wurde im Revolutions-Jahr 1968 geschaffen. Die geballte rechte Revolutions-Faust ist kein Zufall.

 

 

Wichtigstes Werk ist jedoch das Tafelbild Johannes des Täufers, in dem Herodes noch eines seiner Augen mit dem Messer durchbohrt.

 

 

Es gibt noch ein paar Bilder ungewöhnlichen Inhalts zu sehen, aber wg. der Licht-Verhältnisse bzw. der Spiegel-Effekte kann ich leider keine gute Bilder zeigen.

 

 

La Tour d’Aigues

 

Das Schloss von La Tour d’Aigues wurde im Verlauf der Französischen Revolution niedergebrannt. Immerhin sind Teile der prachtvollen Fassade übrig geblieben, die sich geradezu als Bühnenwand für sommerliches Freilicht-Theater anbietet.

 

 

ND de l’Ortiguière

 

Etwas abseits liegt die Wallfahrtskirche Notre Dame de l’Ortiguière. Nicht gerade das große Spektakel, aber doch ganz nett.

 

 

… und hier mal ein Bild von der Lavendel-Ernte:

 

 

Simiane-la-Rotunde

 

Der kleine Ort Simiane wird beherrscht von einem 1000 Jahre alten Wehrturm, in dem heute Kammermusik gespielt wird.

 

 

Forcalquier

 

Da Forcalquier vom 12. bis zum  14. Jahrhundert Hauptstadt eines kleines Staates war, kam es in den Genuss einer großen Kirche, der wir einen Besuch abstatten.

 

 

Eigentlicher Höhepunkt ist aber der Anfang des 16. Jahrhunderts erbaute Brunnen an der Place Saint-Michel. Wie der Name andeutet, wird hier ein Drache getötet.

 

 

Beim Bildhauer handelt es sich um einen lustigen Zeitgenossen.

 

 

Das zeigt sich besonders an der folgenden, eher erotischen Darstellung:

 

 

Notre-Dame-de-Salagon

 

Anbei ein Blick auf den Ort Salagon:

 

 

Dann wenden wir uns dem Kloster zu. Gartenfreunde werden sich am Klostergarten erfreuen, uns zieht es aber zur Klosterkirche, die im 12. Jahrhundert errichtet wurde.

 

 

Es sind noch ein paar alte Fresken erhalten.

 

 

Das eigentlich Erstaunliche ist jedoch die moderne Kunst, die sich in den Fenstern zeigt.und mit kleinen Mitteln schon eine große Wirkung erzielt.

 

 

Manosque

 

In Manosque gibt’s mal wieder eine romanische Kirche zu sehen. Aber auch Häuser mit kleinen Kunstwerken. Wie mit diesem Tukan:

 

 

In der Kirche wird ein Sarkophag aus dem Altertum als Altar benutzt.

 

 

Ansonsten gibt’s noch ein paar schöne Sachen zu sehen. Die Bildqualität ist nicht die beste, aber aus dokumentarischen Gründen möchte ich die Bilder dennoch zeigen:

 

 

Prieuré de Ganagoble

 

Unbedingt lohnenswert ist ein Abstecher zur Prieuré du Ganagoble. Sie liegt auf einem Plateau und vom Parkplatz sind noch ein paar Minuten dorthin zu gegen.

 

 

Auch in dieser Klosterkirche gibt es wieder einige schöne Sachen zu sehen:

 

 

Vor allem gibt es hier die bedeutendsten mittelalterlichen Bodenmosaiken Frankreichs (12. Jahrhundert), an denen wir uns kaum satt sehen können. Dargestellt ist der Kampf zwischen den guten und den bösen Gewalten.

 

Hier St. Georg + Drache:

 

 

Elefant + Hirsch

 

 

Löwen + Wölfe

 

 

Greife + Vögel

 

 

Fabelwesen

 

 

St. Donat

 

Etwas verborgen liegt die Klosterkirche St. Donat. Wie vor 1000 Jahren steht sie da und erinnert an Dornröschen.

 

 

Sisteron

 

Ein nettes Städtchen mit überschaubarem Stadtkern ist Sisteron. Beim ersten Bild links oben ist die Festung zu sehen.

 

 

Mehrere Kunstwerke schmücken das Stadtzentrum:

 

 

Mittelpunkt der Stadt ist auch hier die Kathedrale:

 

 

Hoch über Sisteron thront eine Burg, die seit Jahrhunderten als Zitadelle dient. Napoleon kam auf seinem Marsch aus seinem Exil in Elba nach Paris an dieser Engstelle vorüber. Da der Gouverneur der Provinz, André Masséna, ehemals Marschall unter Napoleon, befahl, diesen ziehen zu lassen, konnte Napoleon erneut Herrscher über Frankreich werden.

 

 

Und der Tourist von heute kann sich ganz friedlich über die Aussicht von der Zitadelle aus erfreuen.