Vorneweg: Wir hatten bei einem lokalen Reiseunternehmen eine „Wanderstudienreise“ wg. Jakobsweg gebucht.

Eine schöne Sache: Reiseleiter (studierter Kunsthistoriker) und Busfahrer kannten sich bestens aus; die Wanderungen dauerten 2 – 4 Stunden und waren mit einer Ausnahme einfach zu bewältigen. Je nach Wanderung wurden morgens Essen und Getränke (hauptsächlich regionale Produkte wie Käse, Wurst, Schinken, Wasser und Wein) gekauft und während oder nach der Wanderung verzehrt.

Die Reise fand im Jahr 2003 statt. Leider hatte ich damals noch keine Digital-Kamera und leider konnte ich vor Ort nicht sehen, ob die Aufnahmen gelungen waren. Gerade bei Aufnahmen in Kirchen und Kapellen mit zweifelhaften Licht-Verhältnissen war das problematisch. Beim Scannen der Negativ-Filme musste ich feststellen, dass teilweise ein erheblicher Qualitäts-Unterschied zwischen Original und Kopie bestand.

Um dem Leser einen Eindruck zu vermitteln, habe ich mich häufig entschieden, qualitativ schlechte Bilder zu zeigen. Das ist nicht schön für das Auge, aber überhaupt etwas.

 

Le Puy

 

Le Puy ist einer der Ausgangspunkte des Jakobsweges, vor allem für Pilger (oder Reisende) aus dem deutschen Sprachraum. Es war auch unser Ausgangspunkt.

Spektakulär steht die Michaels-Kirche auf einem ehemaligen Vulkanschlot. Wir erklimmen den Schlot und besichtigen die im Inneren einfache, aber schöne Kirche.

 

 

Auf dem benachbarten Vulkankegel steht die Statue der Notre–Dame de la France. Weniger schön, aber auch spektakulär.

 

 

Auf einem kleineren Vulkankegel steht die Kathedrale von Le Puy. Für den Auftakt nicht schlecht.

 

 

 

Le Puy ist bekannt für seine Klöppel-Kunst. Auf der Straße Richtung Kathedrale befinden sich mehrere Spitzen-Geschäfte und vor ihnen kann man Frauen beim Klöppeln zusehen.

Wir besuchten ein kleines Museum und schauten uns die heimischen Produkte an.

 

 

Wir waren nicht die einzigen, die schauten, was so los ist.

 

 

Nasbinals

 

In Nasbinals besuchen wir die romanische Kirche. Auf die und von der Empore hat man einen schönen Blick.

 

 

Wanderung Auvergne

 

Und dann geht’s los zur ersten Wanderung.

 

 

Eine schöne Sache für den Anfang. Menschen haben wir keine gesehen, dafür ein paar Kühe.

 

 

Bislang war mir nicht bewusst, dass es Menschen gibt, die besonders „scharf“ auf Orchideen sind. Seitdem weiss ich es.

 

 

Aubrac

 

Die Wanderung endete bei der Klosterkirche von Aubrac.

 

 

Conques

 

Malerisch ist die Ankunft in Conques und der müde Pilger freut sich auf einen Rastplatz.

 

 

Die Klosterkirche ist einen Besuch wert und dort vor allem das Tympanon. Bei „Wikipedia“ gibt’s einen interessanten Bericht dazu:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ste-Foy_(Conques)

 

 

Das Innere der Kirche ist aber auch nicht zu verachten.

 

 

 

Klein, aber fein ist das Museum mit dem Kirchenschatz. Die Hauptattraktion ist die Statue der Heiligen Fides aus dem 10. Jahrhundert. Ein schöneres Bild von ihr wird im erwähnten „Wikipedia“-Artikel gezeigt.

 

 

 

Wir hatten noch etwas Zeit und bummelten durch den Ort.

 

 

Cahors

 

Wunderschön ist die Brücke über den Lot bei Cahors.

 

 

Moissac

 

In Moissac besuchen wir die Abteikirche. Deren Portal diente Umberto Eco als Vorlage für die Beschreibungen des Adson von Melk in „Der Name der Rose“. Anbei der Link zu einem Video, in dem vor dem Portal von Moissac der Text von Umberto Eco vorgelesen wird. Es handelt sich um keine professionelle Aufnahme, zeigt aber deutlich, worum es geht:

https://www.youtube.com/watch?v=2XnAZ11BGmY

 

 

Auch hierzu bietet „Wikipedia“ einen schönen Artikel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Abtei_Saint-Pierre_(Moissac)

 

 

Im Kreuzgang des Klosters ist es gut auszuhalten.

 

 

Auch

 

Auch waren wir in Auch und haben uns dort die Kathedrale angesehen.

 

 

Oloron

 

Auch in Oloron besuchen wir die Kirche.

 

 

Auch hier erfreuen wir uns am Tympanon

 

 

Pyrenäen

 

Über die Pyrenäen geht es schließlich nach Spanien Richtung Santiago de Compostela, dem Ziel unserer Reise.